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        <name>SchreibGeräteDesign Gerhard Liebensteiner</name>
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    <title>Blog / Atom Feed</title>
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    <updated>2026-05-02T18:02:00+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Schlossholz</title>
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                                            Edler Kolbenfüller aus dem Fundamentholz des Berliner Stadtschlosses - Bericht von der Bergung des Holzes bis zum fertigen Füller - Historie des Holzes von 1443 bis heute - Nachzulesen im Begleitheft (PDF) - Pressebericht in der Fachzeitschrift &quot;Schreibkultur&quot; (PDF) 
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                <![CDATA[
                 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
    Füller aus antikem Holz aus dem Fundament des Berliner Stadtschlosses    
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
    26.12.2018 Die ersten &quot;Schlossholz-Füller&quot; sind fertig    
 
 
 
  Vor 5 ½ Jahren haben wir historisches Holz aus dem Fundament des Berliner Stadtschlosses ersteigert (siehe Bericht weiter unten). Nun ist es soweit, die ersten Schreibgeräte aus diesem Holz sind fertig gestellt.  
   
 &amp;nbsp; 
 
 
 &amp;nbsp; 
  Um dem geschichtsträchtigen Holz einen würdigen Rahmen zu geben, habe ich eigens dafür einen Füller entworfen und in Zusammenarbeit mit Firma Schmidt Technology, ein namhafter Hersteller für Schreibgeräte-Komponenten, produziert. Bei der Wahl des Materials haben wir uns für Edelstahl mit seidenmatter Oberfläche entschieden.  
 
   
 
 
 
  Die Schreibfeder haben wir aus 18 Karat Gold mit „Liebensteiner-Prägung“ herstellen lassen. Zur besseren farblichen Abstufung ist die Schreibfeder teilrhodiniert. Sie ist in den Strichstärken M (mittel) und B (breit) verfügbar.  
       
 &amp;nbsp; 
 
 
   Begleitheft im PDF-Format   
   
 
  Natürlich brauchen wir für diesen Füller auch eine entsprechende Geschenkbox, welche nach unseren Entwürfen angefertigt wurde. In dieser Geschenk-Box findet nicht nur der Füller seinen Platz, sondern auch das Begleitheft, in welchem die Geschichte dieses Holzes, verbunden mit der Geschichte Berlins dargestellt wird.     Dass es sich bei diesem Füller um eine limitierte Auflage handelt wird durch die Lasergravur auf dem „Original Schlossholz“ in der Geschenkbox dargestellt. Zudem ist die Seriennummer auf dem Mittelring am Füller eingraviert und im Zertifikat (im Begleitheft) vermerkt.  
 
 
 
     PRESSE:     Fachzeitschrift &quot;Schreibkultur&quot; 02/19     Titelseite &amp;nbsp;  und  &amp;nbsp;  Bericht     
  Auch ein Tintenglas mit wahlweise blauer oder schwarzen Tinte findet seinen sicheren Halt in der Geschenk-Box.  
 &amp;nbsp;  
 
 
 
    02.04.2015 Kleines Stück der Eichenbohle aufgesägt    
 
 
 
 
  Endlich ist es soweit. Vor fast 2 Jahren habe ich eine Eichenbohle aus dem Fundament des Berliner Stadtschlosses ersteigert (siehe Beitrag vom 07.05.2013 - weiter unten) und jetzt habe ich einen Teil davon zur Herstellung von Schreibgeräten aufgesägt.  
  Die Bohle wurde nun 2 Jahre lang an einer gut belüfteten, kühlen und dunklen Stelle in meinem Keller schonend getrocknet. Sie hat ca. 30 % an Gewicht verloren, aber ich bin überrascht, wie schwer sie noch immer ist. Ebenso bin ich überrascht, dass nicht mehr Risse vorhanden sind.  
 
   
 
 
   
 
  Im ersten Arbeitsgang schneide ich Stücke zu ca. 16 cm, passend für Schreibgeräte. Für das Aufschneiden einer Bohlenhälfte habe ich 3 Sägeblätter verbraucht. Obwohl ich die Bohle vor dem Trocknen gründlich gereinigt habe, ist noch immer reichlich Sand aus dem Berliner Untergrund vorhanden, welcher die Sägeblätter sehr schnell stumpf werden lässt. Wahrscheinlich muss ich dann beim Drechseln meine Eisen ebenso häufig schleifen.  
  570 Jahre im sumpfigen Berliner Untergrund konnten dem Holz nicht allzu viel anhaben. Es ist noch immer sehr stabil und fest. Die Risse im Inneren sind vermutlich während der Trocknung entstanden. Selbst die Reaktion der Gerbsäure im Holz mit den Eisensalzen im Wasser, welche zu schwarzer Verfärbung des Holzes führt, ist nicht bis in den Kern der Bohle vorgedrungen. So ergibt sich ein interessanter Farbverlauf.  
 
 
 
 
  Das Holz muss vor der Verarbeitung zu Schreibgeräten sorgfältig sortiert werden. Um die Natürlichkeit zu erhalten, werde ich kleine Risse, Quetschungen, Spuren von Insektenbefall und Astansätze ganz bewusst mitverarbeiten. So kann das Holz selbst seine Geschichte erzählen. Allerdings muss ich solche Stellen mit speziellem Harz verfüllen, bzw. verfestigen. Ob ich dies mit klarem Harz oder mit Harz, welche mit original Schleifstaub eingefärbt ist, mache, werden Versuche zeigen.  
  Da das Holz noch nicht die optimale Holzfeuchte erreicht hat, werde ich es noch einmal für längere Zeit einlagern. So kann das Holz auch noch seine inneren Spannungen abbauen.  
 
 
     
 
 
 
 
 &amp;nbsp;   07.05.2013 Eichenbohle aus dem Fundament des Berliner Stadtschlosses ersteigert    
 
 
 
  „Was habt Ihr ersteigert: Holz vom Berliner Schloss – vom Stadtschloss? Das gibt es doch gar nicht mehr! Dieses, damals durch den 2. Weltkrieg schwer beschädigte Gebäude wurde doch zu DDR-Zeiten, aufgrund der Entscheidung von Walter Ulbricht, Ende 1950 durch Sprengung endgültig vernichtet, um auf dem Gelände den Palast der Republik zu errichten, welcher 2008 wieder abgerissen wurde!“ - Ja stimmt, ist dann unsere Antwort auf diesen Ausbruch der Fassungslosigkeit. Dies ist soweit richtig, aber die Zeiten haben sich gewandelt und was einst nicht mehr zu sehen war wurde nun freigelegt, denn bei unserem Holz handelt es sich um das ehemalige Fundament des Berliner Stadtschlosses, dessen Bau 1443 durch Kurfürst Friedrich II. begonnen und von Friedrich Wilhelm I., dem Soldatenkönig, in einer Sparversion vollendet wurde.  
 
 
   
 
  Der Deutsche Bundestag hat im Sommer 2002 den Wideraufbau dieses Schlosses unter dem Namen Humboldtforum beschlossen.    Nicht nur Originalteile des Schlosses sind noch vorhanden, sondern auch die Hölzer des Fundamentes, welche im November 2012 gehoben wurden. Am 7. November 2012 sind die ersten, 300 Jahre alten Fundamentpfähle, der über 3000 Stämme, geborgen worden, einschließlich der Aussteifungsbohlen. Diese Art der Gründung von Gebäuden auf Holzstämmen war bis Ende des 19. Jahrhunderts üblich. Für das Humboldtforum werden anstelle der Eichenstämme, Betonpfähle in den Märkischen Sand und den sehr feuchten Untergrund direkt an der Spree gegossen.  
 
 
 
  Heute unromantischer Beton, ohne Lebenslinien, gestern alte Hölzer mit Geschichte, die luftdicht, gelagert im Berliner Boden die Jahrhunderte überdauerten. Dieses ganz besondere Holz, so wird in einer gutachtlichen Stellungnahme bescheinigt, ist, bei einer Stichprobenuntersuchung, von überraschend guter Qualität, sollte jedoch nicht als tragendes Element verwendet werden. Auch weitere Stellungnahmen belegen dies und erläutern, dass sich das Fälldatum der Bäume auf 1705 / 1703 beziffern lässt, jedoch die Bäume Ihren Ursprung 1576 /1582 haben.    Da es sich um Altholz handelt, wurde zudem auch die Altholzverordnung berücksichtigt und festgestellt, dass die Grenzwerte der Altholzverordnung bei diesem antiken Holz eingehalten werden.  
   
 
 
   
 
  Perfekt – unbelastet Holz, mit einer uralten Geschichte, taucht wohlbehalten in unserer Zeit wieder auf.    Wir haben von diesem so historischen und sehr begehrten Holz am 21.4.2013 eine Eichenbohle, eine Abdeckbohle, welche auf den Eichenpfählen zur Versteifung lag, ersteigert. Durch die fachliche Stellungnahme des Sachverständigen und Tischlermeisters Joachim Müller ist belegt, dass es sich hier um Mooreiche handelt. Eine Eiche wird als Mooreiche bezeichnet, wenn die Gerbsäure der Eiche, die Jahrhunderte unter Wasser war, mit den Eisensalzen des Wassers reagieren. Dadurch wird das Holz sehr hart und verfärbt sich. Durch den sehr hohen Eisengehalt des Berliner Grundwassers, sind diese Verfärbungen stark aufgetreten. Der Kernbereich hat jedoch den dunkelbraunen Eichenton behalten.  
 
 
 
  Ja, was nun mit dieser Bohle, die uns doch in letzten Monaten sehr beschäftigt hat. Es begann mit einem Fernsehbericht beim rbb, wo wir überhaupt auf diese Attraktion aufmerksam wurden – die Bergung der Eichenpfähle. Es hat ein Weilchen gedauert bis wir herausfanden, was mit dem Holz passiert. Es folgte die Besichtigung der Holzberge vor der Auktion. Danach die für uns schon sehr aufregende Auktion – unsere Erste, und die Freude über die glückliche Ersteigerung einer der 100 Eichenbohlen.  
   
 
 
   
  Anfang Mai haben wir unser dreckiges, ca. 3 m langes Prachtexemplar aus einem Stapel Bohlen bei der Bergungsfirma in Berlin-Spandau ausgewählt. Der Mitarbeiter der Firma war sehr behilflich, denn meine Frau hatte nicht die Kraft diese 95 kg in unseren Bus zu heben.  
 
 
 
  Nun ist die ca. 3 m lange Bohle gründlich gereinigt und halbiert. Die Schnittfläche sieht sehr interessant und vielversprechend aus. Die Bohlenhälften müssen jetzt über längeren Zeitraum im kühlen, dunklen Keller langsam trocknen und verlangt uns noch eine Portion Geduld ab, bis wir das Holz zu edlen Schreibgeräten mit historischem Hintergrund verarbeiten können.  
    Gutachten    über das Antike Holz    als PDF Dokument  
    Katalog    über die Auktion des    historischen Holzes als   PDF Dokument  
 
   
 
 
 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2019-04-18T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Füller und Rollerball aus Patronenhülsen</title>
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                                            Füller und Rollerball aus Patronenhülsen Kaliber .50 - Video - über die Herstellung (Video) - Pressebericht in der Fachzeitschrift &quot;Schreibkultur&quot; (PDF) 
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                 &amp;nbsp; 
  Füller und Rollerball aus Patronenhülsen  
 &amp;nbsp; 
    Pressebericht    in der Fachzeitschrift     &quot;Schreibkultur&quot;   Nov. 2018   
    Video -    Herstellung des Füllers aus     Patronenhülsen Kaliber .50   
    Video  - Herstellung eines MINI-Kugelschreiber aus Patronenhülsen Kaliber .30-06   
 &amp;nbsp; 
 
 
 
 &amp;nbsp;  
 
  Von einem Bekannten habe ich etwa 50 Stück von diesen Gewehrpatronen bekommen. Diese Patrone wurde im den 1920er Jahren von John Moses Browning für das M2 Maschinengewehr entwickelt. Sie wird weltweit in schweren Maschinengewehren mit dem Kaliber .50 eingesetzt. Die Patrone hat ein Kaliber 12,7 x 99 mm und bekämpft leicht gepanzerte Ziele auf einer Entfernung bis zu 1.800 m.  
 &amp;nbsp; 
   Bild links: Patronen im Urzustand   
 
 
 
 
  Aus dieser doch sehr großen Patronenhülse wollte ich Füller und Rollerball fertigen. Dazu habe ich zuerst eine Skizze im Maßstab 1:1 angefertigt, um zu prüfen, ob alle nötigen Bauteile auch passen oder passend gemacht werden können.  
 &amp;nbsp; 
   Bild rechts: Planungs-Skizze   
 
   
 
 
   
 
   Hier das erste Endergebnis – ein großer, schwerer Füller.   
   Durch Austauschen des Griffstückes kann der Füller schnell und einfach zu einem Rollerball umgewandelt werden.   
 &amp;nbsp; 
    Bild links: als Füller Bild links unten: als Rollerball Bild rechts unten: in geschlossenem Zustand    
 
 
 
   
   
 
 
 
     Die Daten:      Art:  Füller od. Rollerball  Material:  Patronenhülse Kaliber .50 – Messing  Länge ohne Kappe:  150 mm  Länge mit Kappe:  156 mm  Gewicht ohne Kappe:  82 g  Gewicht mit Kappe:  144 g  Befüllung Rollerball:  Standard Rollerball-Minen – z.B. &quot;Schmidt Safety ceramic roller 888, non-dry-refill&quot;, erhältlich in den Farben Blau, Schwarz, Grün und Rot in den Strichbreiten F (fein) und M (mittel).  Befüllung Füller:  Standard Tintenpatronen – z.B. Pelikan-Patronen oder Tintenkonverter   
 
 
    Pressebericht  in der Fachzeitschrift     Schreibkultur     Nov. 2018   
      Video     Herstellung des Füllers aus      Patronenhülsen Kaliber .50    
 
 
 
 
    Kugelschreiber aus Patronenhülsen    
 
 
 
 
  Es ist manchmal recht schwierig aus so einem Konvolut an Patronenhülsen, welche zu finden, die zu Schreibgeräten weiterverarbeitet werden können. Das Problem dabei ist, dass vorhandene Spitzen und Drückmechaniken passen müssen, bzw. entsprechend abgeändert werden können.  
    Video Herstellung eines MINI-Kugelschreibers aus Patronenhülsen Kaliber .30-06    
 
   
 
 
   
 
    Links: Berlin-Kugelschreiber aus Kaliber .375 mit einem Stück Hirschgeweih    
    Rechts: Mini-Kugelschreiber, Kaliber .30-06    
 
 &amp;nbsp;  
 
 
 
                ]]>
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                            <updated>2019-01-09T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Baustahl</title>
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                                            Füller und Kugelschreiber aus Baustahl
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                <![CDATA[
                 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
  Füller und Kugelschreiber  aus Baustahl  
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 
 
 
   
 
  Und wieder so eine verrückte Idee.  
  Ich hatte im Keller noch etwas Baustahl herumliegen. Da ich ja nun einmal jedes Material dahingehend prüfe, ob ich daraus einen Schreiber bauen kann, war die Idee eigentlich schon geboren.  
   Die Umsetzung war dann aber doch nicht so einfach, wie ich es mir vorstellte. Da ich keine Drehbank habe, um Metalle zu bearbeiten, musste ich mir mit einer einfachen Ständer-Bohrmaschine   behelfen. Zudem ist Baustahl nicht exakt rund und kann daher nicht zentrisch gespannt werden. So ist schon sehr exaktes Arbeiten nötig, damit die Kappe später übergangslos auf den Füller passt.   
 
 
 
 
   Betonstahl, auch Bewehrungsstahl oder Baustahl genannt und früher unter den Begriffen Armierungseisen und Moniereisen (der französische Gärtner Joseph Monier gilt als der Erfinder der Stahlbewehrung) geführt, dient zur Verstärkung (Bewehrung) des Betons, welcher   daher auch als Stahlbeton bezeichnet wird. Ich, als Österreicher, kenne diese Art der Stähle auch unter dem Namen TOR-Stahl. Die Geschichte dieser besonderen Stähle reicht in die  1930 er Jahre zurück und ist heute in der DIN 488 genau definiert. Das sehr genaue Anforderungsprofil verhilft dazu, dass in diesem Bereich möglichst wenige Baumängel entstehen, welche zu Katastrophen führen könnten. Der Betonstahl liegt in unterschiedlichen Durchmessern als warmgewalzter und gerippter Stabstahl vor. Betonstähle haben zwei Rippenflächen, wovon eine, durch eine spezielle Anordnung der Schrägrippen, die Betonstahlsorte deklariert und die andere, das Land, mit dem entsprechenden Werk, in welchem der Stahl gefertigt wurde, ausweist.   
   Aufgrund seiner Rippen und des doch höheren Gewichts liegt der   Liebensteiner   fest in der Hand  . Die Oberfläche dieses robusten Schreibers ist unbehandelt und wird im Laufe der Zeit seinen ganz eigenen Charakter entwickeln.   
 
 
 
 
  Seit 2017 besitze ich eine kleine Metall-Drehmaschine, welche mir die Stahl-Bearbeitung sehr erleichtert.    Jetzt ist es mir auch möglich Füller aus 12 mm Betonstahl herzustellen.  
  &amp;nbsp;  
   Bild rechts: Berlin Mini - Kugelschreiber   
 
   
 &amp;nbsp; 
 
 
   
   
   
 
 
  &amp;nbsp;Berlin Kugelschreiber  
  &amp;nbsp;Füller offen  
  &amp;nbsp;Füller geschlossen  
 
 
 
                ]]>
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                            <updated>2018-12-11T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Havanna</title>
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                                            Havanna - ein Füller tarnt sich als Zigarre - Erleben sie, wie dieser Füller gebaut wird
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                <![CDATA[
                 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
    Havanna    
    mein Werdegang    
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 
 
 
   
  Mein Name täuscht - ich komme nicht aus Kuba, sondern wurde in der kleinen Werkstatt von Gerhard Liebensteiner in Berlin/Deutschland geschaffen. Meinen Werdegang zeige ich euch in der folgenden Bildergeschichte mit kurzen Erklärungen.  
 
 
  Gerhard hat mich aus folgenden Hölzern geschaffen. Für meinen Körper hat er ein schönes Stück Nussbaum-Maser aus Südtirol ausgewählt. Die „Banderole“ entsteht aus afrikanischem Ebenholz und aus dem schönen Amarello aus Brasilien. Bei der „Asche“ hat er sich für Buckeye-Wurzel aus Kalifornien entschieden und der „Brandrand“ hinter der Asche, entsteht wiederum aus Ebenholz.  
 &amp;nbsp;  
 
 
 &amp;nbsp;  
  Der Nussbaum-Rohling wird in das Drechselfutter eingespannt um eine Öffnung für die „Banderole“ zu bohren.  
 &amp;nbsp; 
 
 
 &amp;nbsp; 
  In ein Stück Ebenholz wird ebenfalls ein Loch gebohrt, anschließend Außen rund gedrechselt und der so entstandene Ring abgetrennt.  
 &amp;nbsp;  
 
 
  Aus dem Amarello-Holz wird ein kleiner Zapfen gedrechselt und ein Zylinder abgetrennt.  
 &amp;nbsp;  
 &amp;nbsp; 
 
 
 &amp;nbsp;  
  Nun verleimt Gerhard den Amarello-Zylinder mit dem Ebenholz-Ring und diese beiden Teile passen wiederum exakt in die Bohrung des Nussbaum-Rohlings.  
 &amp;nbsp; 
 
 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp;  
  Der Nussbaum-Rohling wird nun genau in der Mitte der „Banderole“ getrennt und an die Schnittkanten je ein Plättchen Ebenholz und Amarello geleimt.  
 
 
 &amp;nbsp; 
  Auf das Stück für die Füller-Kappe wird wiederum ein dünnes Plättchen Ebenholz – der spätere „Brandrand“ - sowie ein Klötzchen Buckeye-Wurzel als Asche geleimt.  
 &amp;nbsp;  
 
 
 &amp;nbsp;  
  Sowohl in den Rohling für die Kappe als auch den Rohling für den Körper müssen Öffnungen zur Aufnahme der Messingröhrchen gebohrt werden. Diese Messingröhrchen nehmen später die Mechanik des Füllers auf und dienen zur Stabilisierung des Holzes.  
 &amp;nbsp; 
 
 
   
 
  Jetzt geht’s rund. Ich werde in die Drechselbank eingespannt und mit dem Meißel rund gedrechselt.  
  Nach dem Schleifen der Oberfläche kann man nun schon erkennen, wie ich einmal aussehen werde.  
 
   
 
 
  Nun bekomme ich meine schöne Oberfläche. Eine Schicht Grundierung und mindestens 5 Schichten Hochglanzlack werden mit der Spritzpistole in Abständen von 12 Stunden aufgetragen.  
 &amp;nbsp;  
 &amp;nbsp; 
 
 
 &amp;nbsp; 
   Zwischen den Lackierungen warte ich bei meinen Kumpels darauf, dass meine Oberfläche trocknet.   
   
 
 
   
 
  Die Lackierung ist nun fertig und ausgehärtet. Jetzt folgt der Micro-Schliff bis Körnung 12000.  
  Den letzten Hochglanz erhalte ich bei den 3 Poliervorgängen.  
 
   
 
 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp;  
  Jetzt bin ich fast komplett. Nur noch die einzelnen Teile der Mechanik und das Verbindungsgewinde einbauen.  
 
 
 
   
   
 
 
  Für mein neues Leben habe ich folgende Wünsche:  
  Ich möchte....    ….. Liebesbriefe schreiben    ….. die Unterschrift auf dem Standesamt leisten    ….. eine Dissertation unterschreiben    ….. deinen Arbeitsvertrag gegenzeichnen    ….. den Kaufvertrag für das Haus am See besiegeln    ….. Urlaubskarten von der Weltreise schreiben   …..  
 
 
 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 
 
 
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                            <updated>2018-10-18T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Berlin Experimente</title>
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                                            Experimente mit dem Berlin-Kugelschreiber-Bausatz. - Anstatt Schreiber für den Weihnachtsmarkt zu bauen, habe ich einen Tag nur experimentiert
                                        ]]>
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                <![CDATA[
                 
    Berlin Experimente              
  Das Wetter hat mich nicht aus dem Haus gelockt und heute, am Sonntag, wollte ich auch nicht wirklich produktiv Arbeiten. So bin ich in meine Werkstatt  gegangen und habe einfach angefangen zu Experimentieren.  
  Warum &quot;Berlin&quot; Experimente. Ganz einfach, weil die einzelnem Bauteile von einem Bausatz stammen, welchen ich speziel für Drechsler entwickelt habe.  Und diesen Bausatz habe ich &quot;Berlin&quot; genannt. Es gibt ihn inzwischen als  Kugelschreiber, Bleistift oder in einer sehr kurzen Version als Berlin-MINI.  
 &amp;nbsp; 
 
 
 
 
 
     
  Von einem Jäger habe ich vor längerer Zeit dieses Gewei von einem Rehbock bekommen. Bisher lag diese Abwurfstange immer irgentwo herum und ich wusste nichts damit anzufang. Heute habe ich versucht daraus einen Klick-Kugelschreiber zu bauen. Ich denke, dies ist mir ganz gut gelungen.  
 
 
 
  Kugelschreiber als Kleiderpuppen getarnt. So etwas fällt einem nur ein, wenn man Zeit hat und alle andere Arbeit erledigt ist (oder dazu keine Lust hat)...  
  Links - Das kleine Schwarze, hochgeschlossen, mit rotem Gürtel   Rechts - Das kleine Schwarze, mit V-Ausschnitt, und rotem Gürtel.  
 
     
 
 
 
   
 
 
  Beim Schlendern durch den Baumarkt habe ich diesen Drahtspanner entdeckt. Er ist mir sofort ins Auge gesprungen - da die Proportionen für einen Kugelschreiber passend sind. Normal sind an den Enden je noch ein Gewindehaken, mit welchen man Draht spannen kann. Diese Haken habe ich entfernt, die Gewinde für die Klick-Mechanik und die Spitze angepasst und so den Dahtspanner zu einem Kugelschreiber umgebaut.  
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  Experiment mit leeren Patronenhülsen. Hier sind es eine etwas größere für den Körper und eine sehr kleine für den Drücker an der Klick-Mechanik. Die fählende Länge habe ich durch ein schönes Stück Zebrano-Holz ergänzt. Da es sich bei diesem Kaliber um eine Patrone für die Jagd handelt, werden ich das Holz bei weiteren Kugelschreibern durch ein Stück Geweih vom Rehbock, Hirsch, Elch oder Rentier ergänzen.   
  Kaliber: JWS 8 x 57 JS und SBP .22 Hornet  
 
 
     
 
 
 
 
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                            <updated>2018-08-18T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Vom Banksiazapfen zum Schreibgerät</title>
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                                            Wie aus einem Banksiazapfe ein Schreibgerät wird
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                  &amp;nbsp; 
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   Vom Banksiazapfen    
   zum Kugelschreiber   
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  Seit längerer Zeit liegen drei Banksia-Zapfen in meiner Werkstatt herum. Ich habe sie mal gekauft, da ich die Form sehr interessant fand, wusste jedoch lange Zeit nicht, was ich daraus machen sollte. Jetzt hatte ich die richtige Idee gefunden und diese auch gleich in die Tat umgesetzt.  
   
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  Den Zapfen habe ich erst auf meiner Bandsäge in Stücke zersägt. Natürlich passend, um daraus Kugelschreiber herzustellen. Anschließend wurden die Öffnungen, in welchen einst die Samen steckten, mit transluzent gefärbtem&amp;nbsp;Kunstharz ausgegossen.  
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  Um beim Verguss Luftbläschen zu vermeiden und das zum Teil poröse Material zu stabilisieren, erfolgte das Ausgießen mit Kunstharz unter Vakuum. Dem Kunstharz habe ich neben der Farbe noch Interferenzpigmente beigemengt. Dieses bewirkt, dass die ausgegossenen Öffnungen mehr &quot;Tiefe&quot; und &quot;Leuchtkraft&quot; bekommen.  
 
 
  Nach dem Aushärten des Harzes kann dieser neue Hybrid-Werkstoff in gewohnter Weise zu Schreibgeräten aller Art weiterverarbeitet werden. Er lässt sich gut schneiden und schleifen. Als Endbehandlung kann er geölt oder lackiert werden.  
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 &amp;nbsp;  &amp;nbsp;  Video        vom Banksiazapfen        zum Rohling       für Schreibgeräte    
 
 
 
    Banksiazapfen    
  Die immergrüne Pflanzengattung Banksia ( Banksia ) kommt fast ausschließlich in Australien und Tasmanien vor. Sie wächst überwiegend in Eukalyptuswäldern und erreicht als Baum eine Höhe bis 10 m. Der Samenstand/Zapfen öffnet sich nur bei großer Hitze, wie sie bei Buschfeuer entsteht und entlässt die Samen. Diese haben Flügel und segeln mit dem Wind davon. Nur nach einem Buschfeuer haben die sehr leichten Samen eine Überlebenschance. Unterholz und Gras sind weitestgehend verbrannt und die Samen könne bis auf den frisch gedüngten Boden fallen. Nun ist auch auf dem Boden genügend Licht vorhanden, um einen neuen Lebenszyklus zu beginnen.  
  Banksia-Grandis-Zapfen eignen sich wegen ihrer Größe und Verholzung gut zum Drechseln. Gerne werden daraus Kerzenleuchter, Kugeln, Schmuckanhänger und andere Kunsthandwerkliche Gegenstände hergestellt. Zur Herstellung von Schreibgeräten war der Banksiazapfen wegen seiner vielen Öffnungen bisher als nicht geeignet eingestuft worden. Ich habe jedoch einen Weg gefunden, diese Öffnungen dekorativ in Szene zu setzen.  
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                            <updated>2018-06-23T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Füller aus Mammutelfenbein</title>
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                                            Füller aus dem fossilen Stoßzahn eines Mammuts
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  &amp;nbsp; Füller/Rollerball   
   aus fossilem Mammutelfenbein  
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  Vor einigen Tagen hatte ich ziemliches Glück. Ich konnte ein Stück fossiles Mammut-Elfenbein, welches groß genug für einen Füller ist und keine Risse aufweist, erwerben. Es ist nicht einfach, ein so schönes, fehlerfreies Stück zu finden.  
  In meiner Werkstatt habe ich es in den letzten Tagen zu einem Füller verarbeitet. Natürlich bin ich sehr vorsichtig an die Umsetzung herangegangen, denn ein kleiner Fehler und schon ist das seltene und natürlich sehr teure Stück nicht mehr zu gebrauchen.  
 
 
 
 
   
   
   
 
 
 Füller 
 geschlossen 
 Rollerball 
 
 
 
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  Mammut-Elfenbein  
  Das begehrte Elfenbein der Stoßzähne wird von Kunsthandwerkern besonders geschätzt. Leider ist es sehr schwierig, ein ausreichend großes, Fehler- und Rissfreies Stück für einen Füller zu finden. Da auch die zur Verfügung stehenden Menge sehr begrenzt sind, werden für schöne Stücke enorme Preise verlangt und bezahlt. Oft sind die Stoßzähne durch die lange Lagerzeit und die extremen Temperatureinwirkungen in ihre „Jahresringe“ aufgespaltet und von Rissen durchzogen.   Das Elfenbein eines Mammutstoßzahns ziert nun diesen    Liebensteiner  .  Es ist ein ganz besonderes Schreibgerät und bedarf der fürsorglichen Behandlung. Durch sein Alter und den unterschiedlichen Temperatureinflüssen kann es auf zu starke Einwirkung von Außen reagieren. Daher sehen wir diesen    ebensteiner    als repräsentatives Schreibgerät für Ihr Büro, wo er keinen größeren Temperatur- oder Luftfeuchtigkeitsschwankungen ausgesetzt ist.   
 
 
 
   
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  Das Wollhaarmammut ( Mammuthus primigenius) , auch als Woll- oder Fellmammut bezeichnet gehörte der Familie der Elefanten an. Es war sehr gut an kaltes Klima angepasst und bevölkerte zuletzt die kalten Steppen Nordsibiriens und Nordamerikas. Aber auch in Deutschland sind einige ältere Funde zu verzeichnen.  
  Die letzten Mammuts in Nordosteuropa verschwanden um 8000 v. Chr. und wenig später auf dem Sibirischen Festland. Nur auf der ostsibirischen Wrange-Insel überleben sie bis etwa 2000 v. Chr.  
  Warum die Mammuts ausgestorben sind, ist bis heute nicht eindeutig nachgewiesen. Eine Theorie sucht die Ursache in einer raschen Klimaveränderung, eine Andere bevorzugt die intensive Bejagung durch den Menschen.  
 
 
 
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  Durch das Auftauen des sibirischen Permafrost-Bodens sind immer wieder neue Funde von gut erhaltenen Stoßzähnen zu verzeichnen. Gefunden werden sie durch den penetranten Moschus- und Verwesungsgeruch. Dieser führt auch dazu, dass ein auf- bzw. angetautes Mammut innerhalb kurzer Zeit von Aasfressern vernichtet wird. Übrig bleiben dann die Knochen und die so begehrten Stoßzähne.  
  Die markanten Stoßzähne des Wollhaarmammuts konnten bei stattlichen Bullen eine Länge von 4,50 m und ein Gewicht von bis zu 100 kg erreichen. Sie dienten dem Tier zur Darstellung der Dominanz und als Waffe beim Bullen, sowie als vielfältiges Werkzeug bei der Nahrungsbeschaffung.  
 
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  Das begehrte Elfenbein der Stoßzähne wird von Kunsthandwerkern besonders geschätzt. Leider ist es sehr schwierig, ein ausreichend großes, Fehler- und Rissfreies Stück für einen Füller zu finden. Da auch die zur Verfügung stehenden Menge sehr begrenzt sind, werden für schöne Stücke enorme Preise verlangt und bezahlt. Oft sind die Stoßzähne durch die lange Lagerzeit und die extremen Temperatureinwirkungen in ihre „Jahresringe“ aufgespaltet und von Rissen durchzogen.  
   Das Elfenbein eines Mammutstoßzahns ziert nun diesen    Liebensteiner  .  Es ist ein ganz besonderes Schreibgerät und bedarf der fürsorglichen Behandlung. Durch sein Alter und den unterschiedlichen Temperatureinflüssen kann es auf zu starke Einwirkung von Außen reagieren. Daher sehen wir diesen    ebensteiner    als repräsentatives Schreibgerät für Ihr Büro, wo er keinen größeren Temperatur- oder Luftfeuchtigkeitsschwankungen ausgesetzt ist.   
 
 
 
 
 
  Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES)  
 
 
  Die  Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora  (Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen, kurz:  CITES ) ist gleichermaßen ein Abkommen und eine internationale Organisation, die zum Ziel hat, internationalen Handel mit Wildtieren und Pflanzen soweit zu kontrollieren, dass das Überleben von wildlebenden Tier- und Pflanzenarten nicht gefährdet wird. Der Konventionstext der CITES wird nach dem Ort seiner Erstunterzeichnung am 3. März 1973 in Washington D. C. auch  Washingtoner Artenschutzübereinkommen (WA)  genannt.  
  Das hier verwandte Fossile Mammutelfenbein unterliegt nicht dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen, da es sich bei Mammut nicht um ein freilebendes Wildtier, sondern um einen fossilen Fund handelt.  
 
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                            <updated>2018-04-22T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Ebonite</title>
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                                            Ebonite - Altes Material - Neu entdeckt.
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                 &amp;nbsp; 
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    Ebonite Altes Material - neu entdeckt.    
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  Beim Lesen in der Fachliteratur „ Das Große Buch der Schreibkultur von Barbro Garenfeld“   bin ich auf das Material Ebonite gestoßen. Dank der modernen Medien mit den Suchmaschinen  habe ich bald den Hersteller dieses Materials gefunden und Materialmuster sowie zwei  Stangen zum ausprobieren bestellt.  
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  Ebonite ist ein Werkstoff welcher in einem sehr aufwändigen Verfahren aus Naturkautschuk hergestellt wird. Dieser wird unter Dampfdurck zu Hartgummi vulkanisiert um anschließend geschreddert und zu feinem Pulver vermahlen zu werden. Dieser Staub wird mit nun mit einer Naturkautschukmischung vermengt und extrudiert. Das Ergebnis sind weiche Gummistäbe, welche nun in Stahlröhren im Autoklaven 2 bis 7 Tage vulkanisiert werden, um die geforderte Festigkeit zu erhalten.  
 
 
 
  Ebonite ist ein reines Naturprodukt mit einer dunkelbraunen bis schwarzen Farbe. Um buntes oder marmoriertes Ebonit herzustellen, werden lebensmittelechte und geprüfte Farbpigmente beigemischt. Es lässt sich wunderbar auf Hochglanz polieren und besitzt eine sehr angenehme, warme Haptik.  
  Ebonite wird zu Herstellung von Mundstücken für Tabakpfeifen, im Instrumentenbau, für Messergriffe und natürlich für edle Schreibgeräte verwandt.  
 
     
 
 
 
 
 
 
 
   
 
  Bild links:   Füller, Statesman Junior  
  Bild rechts:   Rollerball, Zen  
 
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                            <updated>2014-08-06T16:00:00+02:00</updated>
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